Gruss zum Jahresende mit der Ziellinie vor Augen
Liebe BURKWIL-Interessierte
Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu und wir können stolz auf ereignisreiche Monate zurückblicken. Ein für mich sehr berührender Moment. Nach so vielen Jahren des Planens, Abwägens, Dranbleibens und Wartens wirkt es fast unwirklich: Aber der Einzug nach Burkwil steht nun unmittelbar bevor. Zwar laufen die Abschlussarbeiten noch auf Hochtouren, doch die Bauphase wird schon bald ganz abgeschlossen sein. Das Bauziel ist in Sicht – und damit der Startschuss für die Betriebsphase.
Diesen Übergang feierten wir Ende November mit einer symbolischen Schlüsselübergabe: Der Stiftungsrat durchschnitt das rote Band – gemeinsam mit vielen Menschen, die Burkwil während der Bauphase unterstützt und möglich gemacht haben. Ein Meilenstein, auf den wir lange hingearbeitet haben.
Ab dem 3. Januar 2026 fahren dann bereits die ersten Zügelwagen vor und Burkwil füllt sich mit Leben. Lediglich die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses an der Weidächerstrasse müssen sich noch etwas gedulden. Aufgrund der leicht versetzten Bauphase wird der Erstbezug dieses Hauses im Mai stattfinden.
Und wer jetzt noch Teil von Burkwil werden möchte, hat tatsächlich noch eine letzte Chance: Aktuell sind nur noch eine 3.5-Zimmerwohnung und die 7.5-Zimmer-Gemeinschaftswohnung frei – alle anderen sind bereits vermietet. Die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner dürfen sich auf ein lebendiges Quartier freuen: eines, das nicht nur aus Gebäuden besteht, sondern aus Nachbarschaft.
Mit dem Abschluss der Bauphase und dem Bezug von Burkwil endet auch für mich ein prägender Lebensabschnitt. Dieses Projekt hat mich lange begleitet. Die Idee zur Siedlung ist bereits im Jahr 2012 entstanden und hat sich über die Jahre mit vielen engagierten Menschen weiterentwickelt. Ein Projekt, das auch viel Geduld abverlangt hat. Umso dankbarer bin ich, dass wir heute an diesem Punkt stehen.
Da ich selbst in Burkwil einziehen werde und einfach Bewohnerin sein möchte, ziehe ich mich aus dem Stiftungsrat zurück und übergebe das Präsidium an den bisherigen Vizepräsidenten Jacques Bischoff. Gleichzeitig freue ich mich sehr, dass wir Bettina Seiferle und Martin Tschudin als Verstärkung für den Stiftungsrat gewinnen konnten. Ab Januar 2026 komplettieren sie gemeinsam mit Claudia Zwyssig und Nunzio Venuti den Stiftungsrat.
Bettina Seiferle wird den Stiftungsrat insbesondere mit ihrem breiten betriebswirtschaftlichen Wissen und ihrer langjährigen Erfahrung in strategischen und organisatorischen Themen bereichern. Martin Tschudin ist promovierter Mathematiker und seit vielen Jahren in verantwortungsvoller Stellung in einem Schweizer Grossunternehmen für planerische und strategische Entwicklungs- und Marktfragen zuständig. Beide bringen zudem viel Erfahrung aus anderen Stiftungen mit.
Im Wissen um diesen erweiterten, fachlich ausgewiesenen und sympathischen Stiftungsrat, der zusammen mit dem bewährten langjährigen Geschäftsführer Beat Fellmann die Geschicke von Burkwil vertrauensvoll leiten wird, kann ich mich mit bestem Wissen und Gewissen aus dem Stiftungsrat zurückziehen.
Damit möchte ich mich nochmals von Herzen bedanken: bei allen Beteiligten für den grossen Einsatz – und ganz besonders auch für die Geduld, die dieses Projekt von vielen gefordert hat. Bei den Nachbarinnen und Nachbarn während der Bauphase. Und bei den künftigen Burkwilerinnen und Burkwiler, die mit uns ausgeharrt haben, bis der Einzug endlich möglich wird. Ohne dieses Mittragen wäre Burkwil nicht das, was es heute ist.
Ich freue mich auf viele Begegnungen – und ganz besonders auf den Frühling, wenn auch unser Laden und das Bistroni ihre Türen öffnen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien frohe Festtage, einen guten Jahreswechsel und hoffentlich bis bald auf dem «Dorfplatz» in Burkwil.
Freundliche Grüsse
Gabriella Burkard
Bewohnerin Siedlung Burkwil
www.burkwil.ch