FAQ

  • Wer entscheidet wann und wie, ob das Projekt zustande kommt?

    Der Bauchrechtsvertrag für das Mehrgenerationen-Projekt kommt am 2. Dezember 2019 vor die Gemeindeversammlung von Meilen. Die Stimmberechtigten entscheiden dann, ob der Baurechtsvertrag angenommen wird und das Projekt Burkwil realisiert werden kann.

  • Wie kann ich die Realisierung von Burkwil unterstützen?

    Wenn Sie vom Spirit von Burkwil überzeugt sind und dem in vielerlei Hinsicht verantwortungsvollen Siedlungsprojekt den Weg ebnen wollen, dann freut uns jede Sympathiebekundung, besonders aber Ihre Stimme an der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember. Ihr Besuch der Gemeindeversammlung und Ihr überzeugtes JA zum Baurechtsvertrag ist Ihr Beitrag für das Projekt.

  • Wann wird Burkwil gebaut?

    Zurzeit erfolgt die Ausarbeitung des Konzepts und des Baurechtvertrags. Stimmt der Meilener Souverän an der Gemeindeversammlung dem Baurechtsvertrag zu, können die Bauarbeiten im 2021 beginnen. Frühester Einzug der Mieter wäre 2023.

  • Wie viel kostet das Projekt?

    Die Bausumme für Burkwil beträgt nach heutigem Planungsstand rund 50 Millionen Franken – ohne Baurechtszins.

  • Wie hoch ist der Baurechtszins?

    Der Baurechtsvertrag sieht in den nächsten 60 Jahren einen jährlichen Baurechtszins von rund 746'000 Franken vor.

  • Wer ist der zuständige Architekt?

    Für die Planung von Burkwil hat die Stiftung Burkwil im Dezember 2018 einen Studienauftrag herausgegeben. Mit der Ausarbeitung des Projekts wurden fünf Architekturteams beauftragt. Die Jury wählte dann im Sommer gemeinsam mit dem Begleitteam das Projekt von Duplex Architekten Zürich zur Weiterverfolgung aus. Dieses wurde am 2. September 2019 in Meilen öffentlich vorgestellt.

  • Wie wird die Siedlung aussehen?

    Wir stehen heute in der Konzeptionsphase. Erste Pläne und Visualisierungen wurden am 2. September 2019 öffentlich vorgestellt und sind als Flyer auf unserer Website einsehbar.

  • Wird das Projekt genauso realisiert, wie es im Modell und auf den Bildern dargestellt ist?

    Die vorliegende Studie vermittelt mit den Visualisierungen einen ersten Eindruck, wie Burkwil dereinst aussehen dürfte. Die einzelnen Baukörper, die Landschaftsgestaltung und die Zuordnung der gemeinschaftlichen Flächen und Räume werden im Laufe des Vorprojekts noch optimiert und verfeinert. Den definitiven Entwurf werden wir zu einem späteren Zeitpunkt gerne veröffentlichen.

  • Was passiert mit dem Dollikerbach?

    Der Dollikerbach gehört dem Kanton und wird definitiv erhalten bleiben. Er verschwindet also nicht in einer Röhre und wird auch nicht eingedämmt. Der Bach wird in das Gestaltungskonzept von Burkwil einbezogen. Das ist der Stiftung sehr wichtig.

  • Warum sind Holz und Lehm als Baumaterialien vorgesehen?

    Beides sind Naturmaterialien und sie ergänzen sich optimal. Holz ist ein nachwachsender, regionaler Baustoff und verfügt über erstklassige wohnklimatische Eigenschaften. Die Erfahrungen mit Holz zeigen, dass damit modernste Bauten realisierbar sind und weitgehend auf weitere umweltbelastende Baustoffe verzichtet werden kann. Lehm hat eine Jahrtausende alte Tradition. Sei dies als Mauerwerk in Form von Stampflehm (auch als Pisé bekannt) oder als Ergänzung zu Holz im Innenraum. Lehm erlebt heute in der Architektur eine vielbeachtete Renaissance – und kann erst noch unmittelbar vor Ort erzeugt werden.

  • Wie hoch werden die Mieten sein?

    Mit den Mietzinsen deckt die Stiftung den jährlichen Baurechtszins für das Grundstück sowie Betrieb, Unterhalt und Erneuerung der Siedlung. Um die soziale Durchmischung zu fördern, sind Mietwohnungen in drei unter­schiedlichen Preissegmenten, die sich am lokalen Mietzinsniveau orientieren, geplant:

    • Unteres Preissegment (für Personen und Familien mit tiefem Einkommen)
    • Mittleres Preissegment (Mehrheit der Wohnungen in Burkwil)
    • Wohnungen mit höherem Ausbaustandard und entsprechend höheren Mieten.
  • Wie werden die günstigen Wohnungen vergeben? Gibt es ein Mietreglement?

    Grundsätzlich sollen die in Burkwil wohnenden Menschen ihr Leben frei von Zwängen und Reglementen leben können. Für die Vergabe der besonders günstigen Wohnungen und zur Sicherstellung, dass ältere oder sozial benachteiligte Menschen Zugang zu den für sie besonders geeigneten Wohnungen haben, wird es ein Mietreglement geben.

  • Wie trägt die Stiftung Burkwil zum künftigen Leben in der Siedlung bei?

    Die Stiftung Burkwil bekennt sich zum ökologischen Verhalten, zum regionalen Bezug und eben auch zum gesellschaftlichen Engagement. Es geht der Stiftung also nicht nur um das Erstellen einer Wohnsiedlung, sondern darüber hinaus um das soziale Gefüge zwischen den künftigen Nachbarn, insbesondere um die Verbindung von jüngeren und älteren Menschen. Die Stiftung wird deshalb die Siedlung auch nachhaltig betreuen und in ihrer Entwicklung unterstützen. Mit einer Anlaufstelle für verschiedene Anliegen, mit Handreichungen für Menschen mit Unterstützungsbedarf, mit der Lancierung von Veranstaltungen oder dem Betrieb des Bistros, des Salle modulable, des Car-Sharing-Systems und anderem mehr leistet die Stiftung ihren Beitrag dazu.

  • Weshalb ist das Projekt in Meilen geplant?

    Die Stiftung war auf der Suche nach einem passenden Grundstück im Raum Zürich – Zug. Es ist eine glückliche Fügung, dass die Gemeinde Meilen auf der Weid über eine Fläche verfügt, die optimal zu unserem Projekt passt.

  • Wie steht die Gemeinde Meilen zu Burkwil?

    Das Projekt wird in Abstimmung mit der Gemeinde Meilen realisiert werden und ist integraler Bestandteil der strategischen Ortsentwicklung.

  • Was bringt die neue Siedlung für die Gemeinde?

    Burkwil soll sich ins bestehende Quartier integrieren. Auch die Quartierbevölkerung kann zum Beispiel das Bistro, die Gemeinschaftsflächen und Ateliers nutzen. Damit belebt Burkwil das Quartier.