FAQ

  • Welches sind die nächsten Schritte in der Realisation des Projektes?

    An der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2019 haben die Meilemerinnen und Meilemer dem Bauchrechtsvertrag zwischen der Gemeinde und der Stiftung Burkwil zugestimmt. Die gemeinnützige Stiftung Burkwil finanziert und realisiert nun das Mehrgenerationen-Siedlungsprojekt. Die Stiftung hat im April 2020 ein Projektbüro in Meilen bezogen und wird voraussichtlich Ende des Jahres das Baugesuch einreichen. Sobald die Baubewilligung und die Baufreigabe vorliegen – im Idealfall im Frühjahr 2021 – wird mit den Bauarbeiten begonnen.

  • Wann wird Burkwil gebaut?

    Baubeginn ist voraussichtlich 2021. Zurzeit erfolgt die Konzeptausarbeitung (Vorprojekt). Im Herbst 2020 ist die Baueingabe geplant.

  • Ab wann kann man in Burkwil wohnen?

    Frühester Einzug der Mieterinnen und Mieter ist Ende 2023. Dieser Termin kann sich aber verschieben, wenn sich die Planung, die Baubewilligung oder der Bau verzögern.

  • Wann und wie kann man sich für Wohnungen bewerben?

    Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch keine konkreten Bewerbungen möglich. Interessierte können jedoch den Newsletter abonnieren. Im Laufe des Jahres 2020 werden wir die Möglichkeit bieten, über ein Formular das Interesse für einen gewünschten Wohnungstyp zu bekunden. Die eigentliche Bewerbung für Wohnungen wird voraussichtlich ab Frühling 2021 möglich sein, sobald die Baubewilligung erteilt ist. Zu diesem Zeitpunkt wird es eine Übersicht über die verfügbaren Wohneinheiten mit Informationen zu Grösse, Ausstattung und Mietzins geben.

  • Werden Meilemerinnen und Meilemer bevorzugt behandelt?

    Grundsätzlich ja. Bei der Wahl der Mieterinnen und Mieter achten wir aber auch auf eine gute soziale Durchmischung. Das heisst, wir wünschen uns in Burkwil Menschen aus verschiedenen Generationen und Lebenswelten (soziale Schichten, geografische Herkunft).

  • Wie werden die günstigen Wohnungen vergeben? Gibt es ein Mietreglement?

    Grundsätzlich sollen die in Burkwil wohnenden Menschen ihr Leben frei von Zwängen und Reglementen leben können. Für die Vergabe der besonders günstigen Wohnungen und um sicher zu stellen, dass ältere oder sozial benachteiligte Menschen Zugang zu geeigneten Wohnungen haben, wird es ein Mietreglement geben.

  • Wie hoch werden die Mieten sein?

    Mit den Mietzinsen deckt die Stiftung den jährlichen Baurechtszins für das Grundstück sowie Betrieb, Unterhalt und Erneuerung der Siedlung. Die Baukosten finanziert die Stiftung aus eigenen Mitteln. Um die soziale Durchmischung zu fördern, sind Mietwohnungen in verschiedenen Grössen (Einer-, Paar-, Familienhaushalte, Clusterwohnung) und in drei unterschiedlichen Preissegmenten geplant, die sich am lokalen Mietzinsniveau orientieren:
    • Unteres Preissegment für Personen mit tiefem Einkommen oder mit AHV-Ergänzungsleistungen
    • Mittleres Preissegment
    • Oberes Preissegment (Wohnungen an privilegierter Lage; hochwertiger Innenausbau)

    Die Mehrheit der Wohnungen wird im mittleren Preissegment angeboten.

  • Wie kann ich mich an der Realisierung von Burkwil beteiligen?

    Wir haben einen Echoraum eingesetzt, um die Bedürfnisse aller Interessengruppen abzuholen. Gute Ideen sind jedoch immer erwünscht: info@burkwil.ch

  • Welches ist das zuständige Architekturbüro?

    Duplex Architekten Zürich plant das Bauprojekt. Zur Evaluation dieses Architekturbüros hat die Stiftung Burkwil im Dezember 2018 einen Studienauftrag durchgeführt. Mit der Ausarbeitung des Projekts wurden fünf Architekturteams beauftragt. Die Stiftung Burkwil wählte im Sommer 2019 gemeinsam mit dem Begleitteam Duplex Architekten Zürich für die Weiterverfolgung des Projekts aus.

  • Wie wird die Siedlung aussehen?

    Dies wird nach Abschluss der laufenden Konzeptphase definiert sein: Erste Pläne und Visualisierungsentwürfe als Ergebnis des Studienauftrags wurden am 2. September 2019 öffentlich vorgestellt und sind als Flyer auf unserer Website einsehbar.

  • Wird das Projekt genauso realisiert, wie es im Modell und auf den Bildern dargestellt ist?

    Die vorliegende Studie vermittelt mit den Visualisierungen einen ersten Eindruck, wie Burkwil dereinst aussehen wird. Die einzelnen Baukörper, die Landschaftsgestaltung und die Zuordnung der gemeinschaftlichen Flächen und Räume werden im Laufe des Vorprojekts noch optimiert und verfeinert. Den definitiven Entwurf werden wir zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

  • Wie viel kostet das Projekt?

    Die Gesamtinvestitionen für Burkwil betragen nach heutigem Planungsstand rund 70 Millionen Franken – dazu kommen der jährlich Baurechtszins und die bauherrenseitigen Leistungen.

  • Wie hoch ist der Baurechtszins?

    Der Baurechtsvertrag sieht in den nächsten 60 Jahren einen jährlichen Baurechtszins von mindestens 740'000 Franken pro Jahr vor.

  • Was passiert mit dem Dollikerbach?

    Der Dollikerbach gehört dem Kanton und wird definitiv erhalten bleiben. Der Bach wird in das Gestaltungskonzept von Burkwil einbezogen und führt zu einer Aufwertung des Gewässers. Das ist der Stiftung sehr wichtig.

  • Warum sind Holz und Lehm als Baumaterialien vorgesehen?

    Beides sind Naturmaterialien, und sie ergänzen sich optimal. Holz ist ein nachwachsender, regionaler Baustoff und verfügt über erstklassige wohnklimatische Eigenschaften. Die Erfahrungen mit Holz zeigen, dass damit modernste Bauten realisierbar sind und weitgehend auf weitere umweltbelastende Baustoffe verzichtet werden kann. Lehm hat eine Jahrtausende alte Tradition. Sei dies als Mauerwerk in Form von Stampflehm (auch als Pisé bekannt) oder als Ergänzung zu Holz im Innenraum. Lehm erlebt heute in der Architektur eine vielbeachtete Renaissance – und kann erst noch unmittelbar vor Ort erzeugt werden.

  • Wie trägt die Stiftung Burkwil zum künftigen Leben in der Siedlung bei?

    Die Stiftung Burkwil bekennt sich zum ökologischen Verhalten, zum regionalen Bezug und eben auch zum gesellschaftlichen Engagement. Es geht der Stiftung also nicht nur um das Erstellen einer Wohnsiedlung, sondern darüber hinaus um das Zusammenleben zwischen den künftigen Nachbarinnen und Nachbarn, insbesondere um die Verbindung von jüngeren und älteren Menschen. Die Stiftung wird deshalb die Siedlung auch nachhaltig betreuen und in ihrer Entwicklung unterstützen. Mit einer Anlaufstelle für verschiedene Anliegen, mit Handreichungen für Menschen mit Unterstützungsbedarf, mit der Lancierung von Veranstaltungen oder dem Betrieb des Bistros, des Salle modulable, des Car-Sharing-Systems und mehr leistet die Stiftung ihren Beitrag dazu.

  • Weshalb ist das Projekt in Meilen geplant?

    Die Stiftung war auf der Suche nach einem passenden Grundstück im Grossraum Zürich – Zug. Es war eine glückliche Fügung, dass die Gemeinde Meilen auf der Weid über eine Fläche verfügt, die optimal zu unserem Projekt passt.

  • Wie steht die Gemeinde Meilen zu Burkwil?

    Das Projekt wird in Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung von Meilen realisiert werden und ist integraler Bestandteil der strategischen Ortsentwicklung. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung unterstützen unser Projekt wohlwollend.

  • Was bringt die neue Siedlung für die Gemeinde?

    Burkwil soll sich in die bestehenden Quartiere ausserer Rain, Lütisämet und Weid integrieren und zum Zusammenleben beitragen. Die Meilemerinnen und Meilemer sowie Menschen aus der Umgebung sind in Burkwil herzlich willkommen, Räumlichkeiten und Angebote von Burkwil wie beispielsweise das Bistro, die Gemeinschaftsflächen, die Kita und Ateliers zu nutzen.